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Vorstellung: Moviepilot

Posted by jma on 1. Februar 2012
Posted in: Filme / Serien, IT, Sonstiges. Tagged: App, Bewertung, Facebook, Film, Filme, Internetseite, Kino, Smartphone. Leave a Comment

Heute möchte ich euch einmal eine mir sehr lieb gewordene Internetseite vorstellen. Es handelt sich hierbei um die Seite moviepilot.de. Die hauptsächliche Funktion dieser Seite besteht darin, dass ein Benutzer Filme, die er bereits gesehen hat, bewerten kann und daraus Vorschläge emittiert werden, welche für mich noch gefallen können.

Man hat hierbei die Möglichkeit einen Film auf einer Skala von 1-10 zu bewerten, wobei eins das schlechteste und zehn das beste Ergebnis ist. Je mehr Filme man selber bewertet hat, desto genauer wird letztendlich die Beurteilung anderer Filme sein.

Moviepilot zeigt einem zusätzlich zu Vorschlägen anderer Filme bei neuen Kinofilmen oder DVD Erscheinungen einen Wert an, aus dem sich ableiten lässt, wie gut einem dieser Film wohl gefallen wird.

Ich selber habe inzwischen an die 200 Filme bewertet und muss ganz ehrlich sagen, dass die Vorschläge und Vorhersagen inzwischen doch recht gut sind.

Auch der soziale Faktor kommt bei moviepilot nicht zu kurz. So kann man beispielsweise seine Freunde hinzufügen und Gemeinsamkeiten erkennen beziehungsweise sehen welche Filme der Freund bewertet und wie er diese bewertet hat.

Zusätzlich zu der Webseite gibt es inzwischen für die gängigen Smartphonebetriebssysteme (Apple IOS und Android) eine eigene App, mit der man von unterwegs Filme bewerten oder sich Vorhersagen für Filme ansehen kann.

Alles in allem überzeugt mich moviepilot sehr und ich möchte diesen Service nicht mehr missen. Der ein oder andere Ausrutscher war zwar auch schon einmal dabei, im Großen und Ganzen kann ich mich aber auf die Vorhersagen ziemlich verlassen. Somit kann ich im Vorfeld abschätzen, ob es sich bei einem Film lohnt diesen im Kino zu schauen oder ob man warten sollt,e bis dieser auf DVD erscheint.

Raul Bobadilla wechselt nach Bern

Posted by jma on 26. Januar 2012
Posted in: Fußball. Tagged: Borussia Mönchengladbach, Raul Bobadilla, Transfer, Young Boys Bern. Leave a Comment

Es hatte sich bereits beim Wintertrainingslager im türkischen Belek angekündigt: Raul Bobadilla verlässt Borussia Mönchengladbach noch in diesem Winter. Der argentinische Stürmer wechselt übereinstimmenden Medienberichten nach zu den Young Boys aus Bern. Genauere Informationen über die Ablösemodalitäten sind noch nicht bekannt.

Raul Bobadilla hatte bereits von 2009 bis 2011 für die Borussen aus Mönchengladbach gekickt, ehe er unter Trainer Michael Frontzeck in Ungnade gefallen war. Er hatte in dieser Zeit in 44 Ligaspielen 7 Tore und 10 Assists aufzuweisen. Nachdem er sich aber mit Trainer und Verein überworfen hatte, wurde er für die Rückrunde nach Aris Saloniki verliehen. Nach seine Rückkehr im Sommer hat Bobadilla noch einmal ein Tor und zwei Assists aus 15 Ligaspielen erzielt.

In das “System Favre” passte Bobadilla offensichtlich nicht wirklich hinein und so entschied man sich, den 24-jährigen Stürmer zu verkaufen.

Wir dürfen gespannt sein, wie hoch die Ablöse sein wird und ob man kurzfristig noch Ersatz für Bobadilla holt – das Transferfenster ist ja bekanntlich noch bis zum 31. Januar geöffnet.

Alles Gute, Raul!

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall

Posted by jma on 22. Januar 2012
Posted in: Fußball. Tagged: 18. Spieltag, Bayern München, Borussia, Borussia Mönchengladbach, Fußball Bundesliga, Gladbach, Heimsieg, Lucien Favre, Marco Reus, Patrick Herrmann. Leave a Comment

Nachdem Borussia Mönchengladbach im Dezember mit einem deutlichen Sieg über den FC Schalke 04 ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen war und die Hinrunde der Bundesliga überraschenderweise als vierter abgeschlossen hatte, deutete vieles auf eine ruhige und konzentrierte Winterpause hin. Dies galt allerdings nur bis zum Ende des Winterurlaubs.

Marco Reus ließ kurz nach Trainingsauftakt die Bombe Platzen und verkündete seinen Wechsel im Sommer zur anderen Borussia aus Dortmund. Kurz darauf folgte Roman Neustädter mit seinem Wechsel zum FC Schalke 04. Für die Medien natürlich ein gefundenes Fressen. Wie die wilden Tiere stürzte sich die Klatschpresse auf das Team von Lucien Favre. Die wildesten Spekulationen um weitere Abgänge und den kompletten Zerfall der Mannschaft wurden laut.

Die Mannschaft ließ sich davon jedoch kaum beirren und wollte die Antwort am ersten Spieltag gegen den FC Bayern auf dem Platz geben. Vom Rekordmeister waren kurz vor der Partie ebenfalls Sticheleien und Prahlereien zu vernehmen. So warf man Marco Reus vor, er würde nur zum BVB wechseln, da er sich die Aufgabe beim FC Bayern nicht zutrauen würde. Ebenso waren sich die Bayern des Sieges über die vermeintlich verunsicherten Gladbacher Fohlen sicher: Man habe eine grandiose Vorbereitung gespielt und man wollte sich im Rennen um die Meisterschaft direkt von der Konkurrenz aus Dortmund und Gelsenkirchen absetzen.

Am Freitagabend war es dann endlich so weit. Der große FC Bayern München traf zum Rückrundenauftakt auf die Fohlenelf aus Mönchengladbach. Für viele Experten war dieses Spiel schon vor dem Anpfiff entschieden. Man fragte sich nur in welcher Weise die Fans ihre Mannschaft bereits vor dem Spiel durch Pfiffe und Plakate gegen Reus und Neustädter verunsichern würde.

Diese Horror-Szenarien blieben jedoch aus. Die Stimmung im Stadion war wie zuletzt großartig und es wurden keinerlei Stimmen gegen die beiden Abgänge laut. Im Gegenteil: bei Vorstellung der Mannschaft gab es wie zuletzt viel Applaus für das ganze Team. Die Fans waren sich sicher: an diesem Abend war einiges für die Borussia aus Mönchengladbach drin.

Nach einem etwas nervösen Start beider Mannschaften war es dann eben dieser Marco Reus, der einen Patzer von Manuel Neuer in der 11. Spielminute eiskalt ausnutzte und zum 1:0 vollstreckte. Der Keeper der Bayern wurde zuvor von Patrick Herrmann bedrängt und spielte einen Fehlpass direkt in die Füße von Marco Reus. Die Entsprechende Antwort blieben die Bayern lange Zeit schuldig und bis auf einen gefährlichen Kopfball von Mario Gomez, den Keeper Marc Andre ter Stegen grandios abwehrte, kam von den Gästen nicht viel auf’s Gladbacher Tor. So war es Patrick Herrmann, der nach einem wunderschönen Konter über Mike Hanke zum 2:0 Halbzeitstand netzte.

Nach dem Seitenwechsel vermuteten viele ein Aufbäumen der Bayern, die zwar mit extrem viel Ballbesitz glänzten, dennoch offensiv keinerlei Akzente setzen konnten und zu viele Fehler produzierten. So lief das Spiel über weite Strecken der zweiten Halbzeit vor sich hin, ehe erneut Patrick Herrmann nach einem schnellen Konter und perfekter Vorarbeit von Marco Reus in der 71. Minute zum 3:0 vollstreckte.

Oktoberfestgesänge schallten durch den Borussia Park. Der Stimmung tat auch das 3:1 durch Bastian Schweinsteiger in der 76. Minute keinen Abbruch und dies war auch gleichzeitig der Entstand. Borussia Mönchengladbach hatte den großen FC Bayern München also zum zweiten Mal in dieser Saison geschlagen und hat nun die aktuell beste Defensive der Liga mit nur zwölf Gegentoren nach dem 18. Spieltag. Gefühlte 30 Minuten nach Abpfiff war immer noch eine wahnsinnige Stimmung im Stadion – die Fans gröhlten die Hymne “Die Seele brennt” und feierten ausgelassen mit der Mannschaft.

Es war das von kaum jemandem erwartete Ausrufezeichen der Mannschaft von Lucien Favre, der seine Jungs perfekt eingestellt hatte. Genau diese Reaktion hatte man gebraucht, um die passende Antwort auf die Spekulationen im Vorfeld zu geben. Nun kann man sich entspannt auf die kommende Aufgabe in Stuttgart vorbereiten. Von einer Änderung des Saisonziels will in Gladbach übrigens weiterhin niemand etwas wissen, man behält das gesunde understatement bei und will weiter von Spiel zu Spiel blicken.

Der FC Bayern hingegen suchte die Schuld für die Niederlage wieder einmal nicht bei sich selbst. So schob Bastian Schweinsteiger die Ursache auf die schlechten Platzverhältnisse in Gladbach. Einzig Manuel Neuer stand öffentlich zu seinem Patzer, Trainer Jupp Heynckes streute mit seiner ungewohnt öffentlichen Kritik an seinem Keeper sogar noch Salz in die Wunden des Nationaltorhüters.

Während die Bayern noch damit beschäftigt waren die Wunden von Freitag zu lecken, zogen die Konkurrenten aus Dortmund und Gelsenkirchen übrigens bereits nach und sind nun punktgleich mit dem FC Bayern. Einzig die Tordifferenz hält die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes aktuell noch auf Plaz eins. Die Meisterschaft bleibt also spannend.

 

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